Zügige und verbindliche Umsetzung des Innenstadtkonzeptes

Ich will Barsinghausens Innenstadt so weiterentwickeln, dass die Menschen dort nicht nur einkaufen, sondern auch Dienstleistungen nutzen, sich treffen und gerne Zeit verbringen. Dazu gehören ein Nahversorger, Spielmöglichkeiten für Kinder und gut erreichbare, kostenlose Parkplätze.

Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich wieder einen Lebensmittelmarkt in der Innenstadt. Dafür kommen das Wiesengrundstück neben Volkers Hof oder das heutige Sparkassengelände infrage. In einer zweiten Amtszeit will ich die Voraussetzungen dafür schaffen, dass aus dieser Idee ein konkretes Projekt wird.
Die kostenlosen Parkplätze auf Volkers Hof sollen erhalten bleiben. Gleichzeitig will ich den Platz grüner gestalten und besser in die Innenstadt einbinden. Auf dem Weidengrundstück zwischen Volkers Hof und Marktstraße soll eine grüne Fläche mit Spielmöglichkeiten entstehen. Dort soll auch würdig an die frühere Synagoge und die jüdische Gemeinde Barsinghausens erinnert werden.
Vom sanierten Ziegenteich über die neue Wilhelm-Stedler-Schule mit Stadtbücherei und Ratssaal bis zu Volkers Hof können so neue Wege, Treffpunkte und Angebote entstehen. Das Gesamtkonzept dafür liegt vor. In den kommenden Jahren will ich die einzelnen Projekte voranbringen und dafür sorgen, dass die Veränderungen in der Innenstadt sichtbar werden.


Bau eines neuen Schwimmbades

Ich will in Barsinghausen ein neues Sport- und Familienbad bauen. Für eine zweite Amtszeit ist das eines meiner wichtigsten Vorhaben.
Die lange Schließung des Deisterbades hat gezeigt, wie anfällig das bestehende Bad inzwischen ist. Auch unsere anderen Bäder sind in die Jahre gekommen. Immer weiter zu reparieren, schafft keine verlässliche Perspektive. Gleichzeitig brauchen Schulen und Vereine ausreichend Wasserflächen – und vor allem müssen Kinder in Barsinghausen schwimmen lernen können.
Das neue Bad soll sechs wettkampffähige 25-Meter-Bahnen, ein eigenes Sprungbecken, einen getrennten Lehr- und Nichtschwimmerbereich sowie einen Familienbereich bekommen. Wenn es sich finanziell verantworten lässt, soll auch ein Außenbecken dazugehören.
Ein solches Bad kostet viel Geld und muss deshalb solide kalkuliert und realistisch geplant werden. Genau so will ich es angehen – und dann dranbleiben, bis es steht.


Sanierung der Barsinghäuser Schulen nach Plan

Mit der neuen Wilhelm-Stedler-Schule steht das erste große Schulprojekt kurz vor dem Abschluss. Damit ist die Arbeit an unseren Schulen aber nicht getan. In einer zweiten Amtszeit will ich die umfassende Sanierung des Schulzentrums am Spalterhals beginnen und gleichzeitig die Modernisierung unserer Grundschulen voranbringen.
Am Spalterhals geht es nicht um einzelne Reparaturen. Das Schulzentrum muss neu geordnet, erweitert und saniert werden, damit dort ausreichend Platz für zeitgemäßen Unterricht entsteht. Dieses Vorhaben will ich als nächstes großes Schulprojekt konsequent umsetzen.
Dabei dürfen die Grundschulen nicht auf unbestimmte Zeit warten. Für ihre Sanierung gibt es einen Plan für die kommenden zehn Jahre. Den Anfang macht die Grundschule in Hohenbostel, Kirchdorf gehört zu den nächsten Prioritäten. Danach folgen die weiteren Standorte.
Wir können nicht alle Schulen gleichzeitig erneuern. Aber wir können eine verlässliche Reihenfolge festlegen und uns daran halten. Denn bei unseren Schulen bauen wir nicht für die nächste Wahl, sondern für die nächste Generation.

 

Für mehr Arbeitsplätze in Barsinghausen

Barsinghausen hat sich in den vergangenen Jahren als Wirtschaftsstandort gut entwickelt. Neue Unternehmen haben sich angesiedelt, ortsansässige Betriebe haben investiert und zusätzliche Arbeitsplätze sind entstanden. Diese Entwicklung soll weitergehen. Deshalb bleibt die Ansiedlung von Unternehmen für mich Chefsache. Auch in einer zweiten Amtszeit werde ich mich persönlich darum kümmern, neue Betriebe für Barsinghausen zu gewinnen und bestehende Unternehmen in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Dass die Nachfrage da ist, zeigen unsere Gewerbegebiete. Bantorf-Nord ist vollständig belegt, am Calenberger Kreisel sind alle Flächen des ersten Bauabschnitts vergeben und in Groß Munzel entstehen mit der Ansiedlung der BMW Group weitere Arbeitsplätze. An diese Entwicklung will ich anknüpfen.
Am Calenberger Kreisel soll das Gewerbegebiet bis zum Bullerbach erweitert werden. Damit erhalten vor allem örtliche Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe den Platz, den sie für ihre weitere Entwicklung brauchen. In Groß Munzel sollen zusätzliche Flächen für neue Ansiedlungen entstehen. Gleichzeitig soll die frühere Industriebrache auf dem TRW-Gelände am Schacht IV saniert und wieder für Unternehmen nutzbar gemacht werden.
Neue Gewerbeflächen sind notwendig, damit bestehende Unternehmen wachsen und sich neue Betriebe ansiedeln können. Trotzdem darf nicht wahllos jede freie Fläche bebaut werden. Der Flächenverbrauch soll auf das notwendige Maß begrenzt bleiben. Logistik gehört an die gut angebundenen Autobahnstandorte. An den übrigen Standorten kommt es auf einen breiten Mix aus Handwerk, Dienstleistungen und Industrie an.

Starke Unternehmen sichern Arbeitsplätze und bringen der Stadt die Einnahmen, die sie für Schulen, Feuerwehr, Schwimmbad und Infrastruktur braucht. Eine gute wirtschaftliche Entwicklung ist deshalb die Grundlage dafür, dass Barsinghausen auch in Zukunft investieren kann.

 

Stärkung der Ortsteile

Barsinghausens Ortsteile leben vom Engagement der Menschen in Vereinen, Feuerwehren und Dorfgemeinschaften. Damit Veranstaltungen, Feste und gemeinschaftliche Aktivitäten auch in Zukunft stattfinden können, brauchen sie geeignete Räume und eine funktionierende Infrastruktur. Treffpunkte und Dorfgemeinschaftseinrichtungen sollen erhalten, modernisiert und dort erweitert werden, wo zusätzlicher Bedarf besteht.
Dazu gehören auch Investitionen in die Feuerwehrhäuser. Die Standorte in Groß Munzel, Egestorf und Bantorf sollen um- oder neugebaut werden. Außerdem sollen in möglichst vielen Ortsteilen weitere Aufenthaltsorte und einfache Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche entstehen.
Ein weiterer Schwerpunkt sind sichere und gut erhaltene Verkehrswege. Kommunale Straßen und Wege müssen verlässlich instand gehalten werden. Auch das Radverkehrskonzept soll weiter umgesetzt und das vorhandene Radwegenetz besser gepflegt werden. Besonders wichtig sind sichere Wege zu Schulen, Kindergärten und den zentralen Einrichtungen in den Ortsteilen.
Nicht jeder Ortsteil braucht dieselben Maßnahmen. Deshalb müssen die konkreten Entscheidungen gemeinsam mit den Menschen vor Ort getroffen und nach Dringlichkeit geordnet werden. In einer zweiten Amtszeit werde ich darauf achten, dass notwendige Investitionen nicht nur in der Kernstadt stattfinden und alle Ortsteile verlässlich berücksichtigt werden.